KI im Alltag

Was steckt hinter dem KI-Praxischeck?

Von der Redaktion·4 Min Lesezeit·2026-09-04

Fast alle benutzen mittlerweile in irgendeiner Form KI. Doch mehr Nutzung bedeutet nicht automatisch bessere Ergebnisqualität. Kein Wunder also, dass auch in unserem Team schnell einige Fragen aufkamen: Nutzen wir KI effektiv, oder nutzen wir sie nur viel? Wie arbeitet man mit KI überhaupt wirkungsorientiert? Also haben wir aktiv daran gearbeitet, unsere eigene KI-Nutzung transparent zu analysieren und individuell zu optimieren. Daraus ist der KI-Praxischeck entstanden. Und weil wir absolut keine Fans von Silowissen sind, stellen wir den Test kostenlos für alle zur Verfügung, die aktuell vor den gleichen Fragen stehen.

Praxisanalyse statt Horoskop

Klar, ein Selbsttest hätte auch einfacher aussehen können: zehn Fragen zur Selbsteinschätzung, ein paar Kreuzchen setzen, fertig. Aber jetzt mal ehrlich: Das hätte uns vielleicht zur Selbstreflexion animiert, aber eben nicht unsere eigentlichen Fragen beantwortet. Außerdem gibt eine reine Selbsteinschätzung auch ein eher einseitiges Bild ab. Das Risiko: Wer sich für strukturiert hält, kreuzt „ich arbeite immer strukturiert“ an. Ob das auch tatsächlich stimmt, zeigt sich aber erst in der Praxis.

Deshalb beinhaltet der KI-Praxischeck unterschiedliche Bausteine. Einerseits wird abgefragt, zum Beispiel wie oft KI im Alltag zum Einsatz kommt und wie zufrieden man selbst mit den Ergebnissen ist. Das ordnet das eigene Nutzungsmuster auf Basis des Selbstbildes ein. Weiterhin beinhaltet der Test vier kurze Praxisaufgaben, die diese Einschätzung mit der Realität abgleichen.

Die Aufgaben sind dabei passend zum eigenen Job. Wer in der Werkstatt arbeitet, bekommt beispielsweise eine Aufgabe zu einer Sicherheitsanweisung an der Maschine. Wer in der Geschäftsführung sitzt, eine zur Zusammenfassung eines Strategiegesprächs.

Wie läuft die Auswertung dieser Praxisaufgaben ab?

Während die Selbsteinschätzung zum eigenen Nutzungsverhalten und der kurze Wissenstest am Ende nach einer festen Logik ausgewertet werden, kommt bei den individuellen Praxisaufgaben natürlich eine KI ins Spiel.

Die Antworten werden gegen fünf Punkte geprüft:

Diese fünf Punkte sind natürlich nichts Neues. Genau das gibt eine Führungskraft auch einem neuen Mitarbeiter mit, bevor er ihm eine Aufgabe in die Hand drückt. Wer das auch in der Zusammenarbeit mit KI berücksichtigt, macht vermutlich bereits vieles richtig und erzielt bessere Ergebnisse, egal ob am anderen Ende ein Mensch sitzt oder eine KI. Und genau das macht der Test transparent. Mit einem Chatfenster umgehen können die meisten. Den Unterschied macht vielmehr, ob jemand eine Aufgabe klar formulieren kann.

Die fünf Kriterien werden dabei zweimal von der KI geprüft, um die Fehlerquote zu minimieren. Eine Messung kann schließlich auch mal danebenliegen. Zwei unabhängige Einschätzungen fangen das ab. Und fällt eine Aufgabe aus technischen Gründen gänzlich aus, fliegt sie im Zweifel aus der Rechnung raus, statt als Fehler gewertet zu werden.

Am Ende setzt sich die Auswertung wie folgt zusammen: Die Selbsteinschätzung zur eigenen KI-Nutzung wird in einer übersichtlichen Vierfelder-Matrix aufgeschlüsselt. Hier liest du mehr über die Vierfelder-Matrix.

Die Ergebnisse aus den Praxisaufgaben und dem Wissenstest zeigen dagegen etwas anderes, nämlich wie es tatsächlich um die eigene Praxis steht, unabhängig davon, wie man sich selbst einschätzt oder wie oft man KI überhaupt nutzt. Genau daraus ergibt sich das eigentliche Kernergebnis des Tests: eine Einstufung, die zeigt, wie sicher jemand mit KI in der Praxis wirklich umgeht, nicht wie sicher er sich dabei fühlt.

Und was bringt mir das Ergebnis jetzt?

Am Ende ist der KI-Praxischeck eine individuelle Standortbestimmung. Es geht uns hierbei nicht darum, dir ein Zertifikat auszustellen oder ihn als eine wissenschaftliche Studie zu betiteln. Das Ergebnis soll dir dabei helfen, noch ungenutzte Potenziale zu erkennen und praktische Empfehlungen zu erhalten, wie du deine KI-Nutzung in Zukunft gezielt verbessern kannst.

Neugierig, wie du selbst dabei abschneidest? Starte jetzt den KI-Praxischeck und erhalte in rund 12 Minuten deine eigene Auswertung.

Dieser Beitrag wurde unter Einsatz von KI-Systemen erstellt und redaktionell geprüft.